Kopfaufprall nach FMVSS 201 und UN R21

Beschreibung

Gesteigerte Anforderungen an die passive Fahrzeugsicherheit betreffen in zunehmendem Maße die Schutzmaßnahmen in potenziellen Anprallbereichen des Kopfes im Fahrzeugaußen und -innenbereich. Hier zählen insbesondere die Forderungen an den Kopfaufprall im Innenraum gemäß den US amerikanischen Richtlinien und der europäischen Gesetzgebung zu Aufgaben, denen sich die Ingenieure bei der Entwicklung von Cockpits, Verkleidungsteilen und Fahrzeughimmeln stellen müssen. Ziel dieses Seminars ist es, nach einem Überblick über die gesetzlichen Anforderungen, praxisorientierte Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Insbesondere wird auf die verknüpfte Verwendung der Entwicklungswerkzeuge Simulation und Versuch eingegangen. Weiterhin werden anhand konkreter Beispiele Lösungen aufgezeigt, wie die Aufgabenstellung Kopfanprall im Rahmen der Komponentenentwicklung (z. B. Cockpit) gelöst werden kann. Aufgezeigt werden bekannte Zielkonflikte, wie z. B. die Anbindung des Beifahrerairbagmoduls an den Modulquerträger, einerseits als steife Verbindung zur Abstützung bei Airbagschuss und andererseits als deformierbare Anbindung für den Kopfaufprall. Zusätzlich wird die Entwicklung gemäß Kopfaufprallanforderungen im Seminar im Gesamtkontext des Fahrzeugentwicklungsumfanges beschrieben und eingeordnet. In einem Praxisteil werden in Gruppenarbeit exemplarisch Kopfaufprallpunkte im Fahrzeuginnenraum und Aufprallbereiche an der Instrumententafel bestimmt.

Inhalte

  • Gesetze und Vorschriften zum Kopfaufprall
    • FMVSS 201
    • UN R21
  • Entwicklungswerkzeuge
    • Simulation
    • Versuch
  • Workshop: Bestimmung Kopfaufprallpunkte am Fahrzeug
  • Vorgehensweise
    • Lösung von Zielkonflikten
    • Typische Deformationswege, Paddingmaterialien

Wer sollte teilnehmen?

Das Seminar wendet sich insbesondere an Ingenieure und Techniker in den Entwicklungsbereichen von Automobilherstellern, Zulieferern und Dienstleistern, die sich mit der Auslegung von Fahrzeuginnenraumkomponenten wie Instrumententafel, Verkleidungsteilen, Fahrzeughimmel u. a. befassen.

Termine & Anmeldung

Datum Ort Sprache Preis
16.09.2026 bis 17.09.2026 Online English ab 1090 EUR Anmelden
26.11.2026 Alzenau Deutsch ab 890 EUR
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Referenten

Dirk Ulrich

carhs.training gmbh

Nach dem Studium des allgemeinen Maschinenbaus mit dem Schwerpunkt technische Berechnung hat Herr Dr. Ulrich an der TH Darmstadt ein Forschungsvorhaben zur Strömungssimulation betreut. Danach arbeitete er bei der Audi AG in Ingolstadt in der Abteilung Berechnungsmethoden”, wo er für nichtlineare Anwendungen der FEM verantwortlich war. Anschließend war er in verschiedenen Positionen für internationale Anbieter von Berechnungssoftware (ESI, SOFY, TNO) tätig. Seit dem 01.04.2007 leitet Herr Dr. Ulrich bei carhs.training gmbh den Bereich CAE-Training.

Andre Seeck

BASt - Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen

Direktor und Professor Andre Seeck ist seit April 2022 Vizepräsident der Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen (BASt) und leitet dort die Abteilung Fahrzeugtechnik. Somit ist er verantwortlich für die regelungsvorbereitende Forschung zu verschiedenen europäischen Sicherheitsvorschriften. Ferner vertritt er das deutsche Verkehrsministerium im Board of Directors bei Euro NCAP und leitet dort die Strategiegruppe zum automatisierten Fahren und zum Rating System. In diesen Funktionen hat er einen tiefen Einblick in aktuelle und künftige Entwicklungen im Bereich der Fahrzeugsicherheit. 2017 zeichnete die NHTSA ihn mit dem U. S. Government Special Award of Appreciation aus.

Britta Schnottale

BASt - Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen

Britta Schnottale ist bei der Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen (BASt) im Referat F2, Passive Fahrzeugsicherheit und Biomechanik, als wissenschaftliche Angestellte beschäftigt. Hier ist sie zuständig für Fragen der Sicherheit von Kindern in Fahrzeugen. Dies beinhaltet neben nationalen Forschungsprojekten auch die Mitarbeit in EU-Projekten zur Kindersicherheit (CHILD, CASPER). Sie war Mitglied der Informellen Arbeitsgruppe der GRSP „Kindersicherheit“ zur Entwicklung der UN R129. Weiter ist Frau Schnottale Mitglied der Euro NCAP Child Safety Working Group.

Helmut Gese

MATFEM Ingenieurgesellschaft mbH

Helmut Gese hat im Jahr 1993 das Ingenieurbüro MATFEM gegründet (seit 1999 Firmierung als MATFEM Partnerschaft Dr. Gese & Oberhofer, seit 2022 als MATFEM Ingenieurgesellschaft mbH). MATFEM bietet technisch-wissenschaftliche Dienstleistungen an der Schnittstelle zwischen den Materialwissenschaften und der Finite-Elemente-Methode an. Das Tätigkeitsfeld umfasst neben der Durchführung von FEM-Projekten die experimentell-theoretische Werkstoffcharakterisierung für Simulationsrechnungen und die Entwicklung neuer Materialmodelle für die Simulation.

Stefan Kolling

Technische Hochschule Mittelhessen

Stefan Kolling ist Professor für Mechanik an der Technischen Hochschule Mittelhessen in Gießen. Sein Arbeitsgebiet umfasst die Simulation von Impakt-Vorgängen sowie die entsprechende Materialmodellierung, insbesondere von Glas- und Polymerwerkstoffen. Er blickt auf eine langjährige Tätigkeit als Berechnungsingenieur im Mercedes Technology Center in Sindelfingen zurück, wo er neben der PKW-Entwicklung auch für neue Methoden in der Crashsimulation verantwortlich war. Stefan Kolling studierte Bauingenieurwesen in Saarbrücken und Mechanik in Darmstadt, wo er auch promovierte und habilitierte. Mit seiner Arbeit und als Autor zahlreicher Publikationen und Bücher hat er einen großen Beitrag zur Verbreitung und Weiterentwicklung der rechnerischen Simulation im Bereich Fahrzeugsicherheit geleistet.

Detlev Maurer

Hochschule Landshut

Herr Dr. Maurer war nach seiner Promotion an der TU-Darmstadt am Fachgebiet Leichtbau bei Herrn Prof. Wissmann mehrere Jahre in der technischen Berechnung der Adam Opel AG tätig. Dort hat er die Computer Crash Simulation geleitet. Nach einer ebenfalls mehrjährigen Tätigkeit im Bereich Information Technology bei der Adam Opel AG und bei General Motors in Detroit (USA) wurde er 2005 an die Fachhochschule Landshut berufen. Er unterrichtet dort in der Fakultät Maschinenbau die Fächer Mathematik, numerische Berechnungsverfahren und Finite Elemente.

Axel Schumacher

Bergische Universität Wuppertal

Prof. Dr.-Ing. Axel Schumacher studierte Maschinenbau an der Universität Duisburg und der RWTH Aachen. Er promovierte auf dem Gebiet der Strukturoptimierung an der Universität Siegen. Nachfolgende Forschungsprojekte zusammen mit Airbus hatten die Optimierung von Flugzeugstrukturen zum Schwerpunkt. Bei der Adam Opel AG war er Projektleiter für Methodenentwicklungen im CAE-Bereich. Danach war er an der Hamburger Hochschule für Angewandte Wissenschaften zuständig für Strukturkonstruktion, passive Sicherheit und Strukturoptimierung. Seit Herbst 2012 hat er den Lehrstuhl für Optimierung mechanischer Strukturen in der Fakultät für Maschinenbau und Sicherheitstechnik der Bergischen Universität Wuppertal inne.

Tobias Langner

BASt - Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen

Dipl.- Wirt.- Ing. Tobias Langner ist nach seinem Studium an der Universität Siegen seit 2002 wissenschaftlicher Angestellter beim Referat Passive Fahrzeugsicherheit, Biomechanik der Bundesanstalt für Straßenwesen in Bergisch Gladbach. Er ist Projektleiter für die Durchführung der Euro NCAP Crash Tests bei der BASt. In seiner Funktion als Euro NCAP Inspektor analysiert er zusammen mit einem Lead Inspektor von Euro NCAP die Fahrzeuge nach dem Crash.

BGS Böhme & Gehring GmbH

Die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) verfügt auf ihrem Gelände in Bergisch Gladbach über ein Dummy-Kalibrierlabor. Die 1986 gegründete BGS Böhme & Gehring GmbH betreibt dieses Labor im Auftrag der BASt. Auftraggeber sind namhafte Automobilhersteller, Zulieferer und Prüfinstitute.

Lothar Harzheim

Opel Automobile GmbH

Prof. Dr. Lothar Harzheim arbeitete nach seiner Promotion zunächst in der Gruppe von Prof. Dr. Mattheck (Deutscher Umweltpreis 2003) an der Entwicklung der bionischen Optimierungsprogramme CAO und SKO mit, bevor er zur Simulationsabteilung von Opel wechselte. Als Verantwortlicher für den Bereich Optimierung, Bio-Engineering und Robustheit hat er nicht nur die Optimierung im Unternehmen eingeführt und angewendet, sondern auch durch eigene Programme zur Topologieoptimierung den heutigen Entwicklungsstand mitgeprägt. Prof. Dr. Harzheim hält regelmäßig Vorlesungen und Seminare zur Angewandten Strukturoptimierung, unter anderem an der TU Darmstadt, und ist Autor des Buchs Strukturoptimierung: Grundlagen und Anwendungen"."

Maren Finck

carhs.training gmbh

Maren Finck ist seit 2015 Projektleiterin bei der carhs.training gmbh. Von 2008 - 2015 war sie bei der EDAG beschäftigt und verantwortete als Projektleiterin für Fahrzeugsicherheit Fahrzeugauslegungen vom Konzept bis zur Serie. Zuvor war sie mehrere Jahre bei carhs und TECOSIM als Berechnungsingenieurin mit den Schwerpunkten Fußgängerschutz und Biomechanik tätig. Seit 1994 ist Maren in der Einsatzabteilung der städtischen Feuerwehr aktiv und als Ausbilderin für die technische Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen tätig.

Ralf Reuter

carhs.training gmbh

Ralf Reuter studierte Wirtschaftsingenieurwesen an der TU Darmstadt und der TU Eindhoven. Seit 1997 ist er in verschiedenen Management-Funktionen bei carhs tätig. Er befasst sich intensiv mit der Fahrzeugsicherheit, insbesondere mit den aktuellen Entwicklungen hinsichtlich der Anforderungen seitens der Gesetzgeber und der Verbraucherschützer. Als Verantwortlicher für das seit vielen Jahren von carhs im SafetyCompanion veröffentlichte SafetyWissen hält er sich stets auf dem aktuellen Stand und hat über das Trainer Netzwerk von carhs Zugriff auf aktuelles Experten-Wissen.

Rainer Justen

Mercedes-Benz AG

Rainer Justen hat über 30 Jahre Berufserfahrung auf dem Gebiet der Unfallsicherheit von Pkw. Nach seinem Maschinenbaustudium mit Fachrichtung Fahrzeugtechnik startete er 1987 bei der Daimler AG als Versuchsingenieur im Bereich Unfallsicherheit Mercedes-Benz Pkw, seine berufliche Laufbahn. Mehrere Stationen in den Bereichen Unfallversuch, Gesamtfahrzeugentwicklung, Sicherheitskonzepte und Aktive Sicherheit/Fahrerassistenzsysteme führten ihn durch das gesamte Spektrum der Fahrzeugsicherheit. Seit 2008 ist er u. a. verantwortlich für die Sicherheit von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben. Zu diesem Thema sind eine Reihe von Veröffentlichungen und Fachvorträgen von ihm bekannt. Im Jahr 2015 wurde Rainer Justen von der amerikanischen SAE (Society of Automotive Engineers) für seine Arbeit zur Sicherheit von Li-Ionen Batterien in Elektrofahrzeugen mit dem SAE Automotive Safety Award ausgezeichnet.

Hans-Georg Lohrmann

Quality-Reliability-Safety Consultant

Hans-Georg Lohrmann war Leiter der Abteilung Reliability & Conformity of Production bei der ZF TRW Automotive GmbH. Er verfügt über langjährige Erfahrung auf dem Gebiet der Sicherheit, Zuverlässigkeit und Produkthaftung im Automobilbereich. Er ist im Ruhestand und weiterhin freiberuflich tätig. Schwerpunkte seiner Tätigkeit im Bereich der Rückhaltesysteme für den Insassenschutz sind Unterstützung der Zuverlässigkeits-, Sicherheitsplanung und Nachweisverfahren und Litigation Support.

Kai Golowko

Bertrandt Ingenieurbüro GmbH

Kai Golowko arbeitet seit 1999 in der Fahrzeugsicherheit, anfangs bei ACTS als Versuchsingenieur in der passiven Sicherheit, ab 2003 als Senior Test Engineer für die Bereiche Insassenschutz und Fußgängerschutz sowie Erprobung von Fußgängerschutzsensorik. Seit 2005 leitet er den Bereich Fahrzeugsicherheit bei Bertrandt in Gaimersheim. Zusätzlich ist er seit 2017 für die aktive und passive Fahrzeugsicherheit der Bertrandt Gruppe verantwortlich.

Lars Hannawald

Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden

Lars Hannawald studierte Maschinenbau (TU Dresden) und promovierte zum Thema Multivariate Bewertung der zukünftigen Fahrzeugsicherheit". Von 1999-2001 war er Mitarbeiter der GIDAS Unfallerhebung in Dresden und von 2001-2004 Datenbankadministrator der GIDAS Datenbank. Von 2005-2008 leitete er den Bereich der Datenanalyse bei der Verkehrsunfallforschung an der TUD GmbH. Im Jahr 2008 übernahm er die Leitung und ab 2012 die Geschäftsführung der VUFO GmbH. Seit 2015 ist er Inhaber der Professur Fahrzeugsicherheit und Unfallanalytik an der HTW Dresden."

Patrick Seiniger

BASt - Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen

Nach dem Studium des Maschinenbaus und Promotion an der TU Darmstadt ist Dr. Seiniger seit 2009 Referent bei der Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen (BASt). Hier ist er beteiligt an der Entwicklung und Durchführung von Tests für Notbremssysteme und aktive Sicherheit bei Euro NCAP und an der Entwicklung und Fortschreibung der diesbzgl. rechtlichen Rahmenbedingungen (Vorschriften). Er war Mitglied der entsprechenden technischen Arbeitsgruppen bei Euro NCAP und ist Leiter des Referats Aktive Fahrzeugsicherheit und Fahrerassistenzsysteme"."

Klemens Rother

Hochschule für angewandte Wissenschaften München

Prof. Dr.-Ing. Klemens Rother studierte Maschinenbau an der Hochschule München sowie am Department Mechanics, Metallurgy and Material Science der Michigan State University, East Lansing, USA. Er promovierte auf dem Gebiet der rechnerischen Lebensdauerabschätzung an der Universität Dortmund und war seit 1986 in der Industrie in verschiedenen Positionen tätig: Verantwortlich für Lastannahmen und Strukturfestigkeit TRANSRAPID bei der Thyssen Industrie AG Henschel, Leitung Konstruktion Druckgeräte bei der Münchner Medizin Mechanik GmbH, Aufbau und Leitung der Bereiche Berechnungsdienstleistungen, Softwareentwicklung und Wissensbasierte Konstruktionssysteme bei der CADFEM GmbH. Er ist seit 2008 Professor an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in München, Fakultät Maschinenbau, Fahrzeugtechnik, Flugzeugtechnik mit den Arbeitsgebieten Festigkeitslehre, Konzeptentwicklung und Leichtbau für Fahrzeugtechnik sowie Betriebsfestigkeit/Bruchmechanik. Forschungsschwerpunkte liegen auf der CAx-unterstützten Produktentwicklung sowie Nachweisen zur Strukturintegrität. Prof. Dr.-Ing. Rother leitet den Masterstudiengang Computational Engineering.

Rainer Hoffmann

carhs gmbh

Rainer Hoffmann hat seine berufliche Karriere der Automobilsicherheit gewidmet. Nach der Graduierung an der Wayne State University in Detroit, wo er am Bioengineering Center mit Prof. Albert King arbeitete, war er Teil einer Forschungsgruppe zur passiven Sicherheit bei Porsche und arbeitete an unterschiedlichen Themen wie Unfallforschung, Insassensimulation, Crashversuch und Sicherheitsentwicklungen. Herr Hoffmann leistete Pionierarbeit im Bereich der Computersimulation in der Fahrzeugsicherheit durch seine Arbeiten an Programmen zur Airbagsimulation, zum Airbagfalten und zur Finite-Element Dummy Modellierung während seiner Tätigkeit bei der ESI GmbH. Als Leiter der Abteilung Computersimulation bei der PARS GmbH (jetzt Continental Safety Engineering), führte Herr Hoffmann die Entwicklungarbeiten zu den ersten Serienentwicklungen von Seitenairbags. 1994 gründete Herr Hoffmann die EASi Engineering GmbH, die ab 2006 zur carhs GmbH umfirmierte, und ist seither ihr Geschäftsführer. Herr Hoffmann ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen auf dem Gebiet der Fahrzeugsicherheitsentwicklung und hat deutsche und internationale Patente für seine Entwicklungen erhalten.

Andre Eggers

BASt - Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen

Andre Eggers ist seit 2006 wissenschaftlicher Mitarbeiter der BASt (Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen) und arbeitet in den Bereichen Biomechanik, Bewertung von Dummys, Menschmodellen und Virtual Testing. Er studierte Maschinenbau an der Technischen Universität Hamburg und Biomedizinische Technik an der Wayne State University. 2013 schloss er seine Promotion an der Technischen Universität Berlin ab. Er hat an mehreren europäischen Forschungsprojekten wie IMVITER, THORAX, ASSESS, SENIORS und OSCCAR mitgearbeitet. Er vertritt die BASt in Euro NCAP-Arbeitsgruppen, die sich mit Verletzungskriterien und Virtual Testing beschäftigen.

John F. Creamer

GlobalAutoRegs.com

John Creamer leitet eine Beratergruppe, die sich auf das UN World Forum for the Harmonization of Vehicle Regulations (WP.29) spezialisiert hat. Er war als Schriftführer für die WP.29-Expertengruppe tätig, die die UN-GTR 26 und die UN-R185 zu automatisierten Fahrsystemen ausgearbeitet hat. Zuvor war er bei der US-amerikanischen International Trade Commission und der Motor & Equipment Manufacturers Association (die die US-amerikanische Automobilzulieferindustrie vertritt) tätig, fungierte als Vertreter der US-amerikanischen Automobilzulieferindustrie in Japan und arbeitete bei TRW Inc. (einem weltweit führenden Anbieter von Sicherheitssystemen für Kraftfahrzeuge).

Thomas Kinsky

Humanetics Europe GmbH

Dr. Thomas Kinsky beendete 1991 sein Studium der Kraftfahrzeugtechnik an der TU Dresden und promovierte 2015 nebenberuflich an der TU Graz. Nach dem Studium arbeitete Dr. Kinsky beim TÜV Rheinland und bei einem kleinen mittelständischen Unternehmen, bevor er 1999 zu Opel wechselte. Dort betreute er – zuletzt als Senior Expert – betreute Themen zur passiven Fahrzeugsicherheit und vertrat Opel in den Diskussionen mit Behörden und Verbänden. Seit 2018 ist Dr. Kinsky bei Humanetics Europe beschäftigt.

Thomas Karall

Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hof

Dr. Thomas Karall studierte Maschinenbau an der Technischen Universität Wien und promovierte als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Montanuniversität Leoben auf dem Gebiet der faserverstärkten Kunststoffe und der Berechnung mittels finiter Elemente. Von 2006 bis 2010 war er Abteilungsleiter am Österreichischen Forschungsinstitut für Chemie und Technik in Wien für den Bereich mechanische und thermische Prüfung/Faserverbundwerkstoffe sowie Generalsekretär des Österreichischen Arbeitskreises für verstärkte Kunststoffe. Von 2010 bis 2015 arbeitete er als Lead Researcher für Leichtbau am Virtual Vehicle Research Center in Graz. Zudem war er Lektor an der Technischen Universität Graz, der Montanuniversität Leoben sowie Lehrbeauftragter an der FH Joanneum Graz, Studienzweig Luftfahrt. Seit 2015 ist er Professor an der Hochschule Hof für das Fachgebiet Konstruktion, Festigkeitslehre und Berechnungsmethoden. Seine Tätigkeitsgebiete sind Leichtbau, Faserverbundwerkstoffe und die Methode der finiten Elemente.

Thomas Frank

LEAR Corporation GmbH

Thomas Frank hat an der TU Berlin Physikalische Ingenieurwissenschaften studiert. Seit 2002 ist er Angestellter der LEAR Corporation im Bereich Passive Fahrzeugsicherheit. Hier ist er Wissensträger im Bereich Kopfstützen und des leichten Heckaufpralls. In dieser Position beeinflusst er projektübergreifend die Sitzentwicklung und begleitet die Validierung hinsichtlich der Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben und der Erreichung der Entwicklungsziele von Verbraucherschutz-Anforderungen zur Whiplash-Protektion.

Alexander Zopp

Hochschule RheinMain

Prof. Dr.-Ing. Alexander Zopp studierte Maschinenbau an der TU-Darmstadt. Er promovierte 2000 auf dem Gebiet der Finiten Elemente in der Maschinenakustik. Bei der Adam Opel AG war er in der Vehicle Simulation"-Abteilung tätig. In der NVH-Gruppe arbeitete er zunächst an der Analyse der Fahrzeugschwingungen und der Fahrzeugakustik mittels der FEM. Später führte Herr Zopp die Statistische Energie Analyse (SEA) bei Opel in die Entwicklungsarbeit ein, um den in der Simulation erfassbaren Frequenzbereich zu erweitern. Er war im GM Verbund global für die Simulationsmethodik im hohen Frequenzbereich verantwortlich. Seit 2011 war Herr Zopp als Gruppenleiter der NVH Simulation bei Opel tätig. Seit 2013 ist er als Professor an der Hochschule RheinMain und hält Vorlesungen in den Fächern Finite Elemente, Technische Mechanik, Maschinendynamik und NVH."

Dietmar Jennewein

Hochschule Darmstadt

Prof. Dr.-Ing. Dietmar Jennewein studierte Maschinenbau an der Universität Kaiserslautern. Er promovierte 1998 auf dem Gebiet der Schwingungstechnik. Danach war er bei der Adam Opel AG in der Vehicle Simulation"-Abteilung tätig und arbeitete in der NVH-Gruppe an der Analyse der Fahrzeugschwingungen und der Fahrzeugakustik mittels der FEM. Seit 2001 war Herr Jennewein als Gruppenleiter für alle Simulationsaktivität im Bereich NVH bei Opel verantwortlich. Außerdem leitete er ein interdisziplinäres Team zur messtechnischen Validierung der Berechnungsverfahren. Seit 2011 ist er Professor an der Hochschule Darmstadt und hält Vorlesungen in den Fächern Technische Mechanik, Regelungstechnik, Fahrzeugtechnik."

Silke Sommer

Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM

Silke Sommer studierte Physik an der RWTH Aachen und promovierte am Karlsruher Institut für Technologie über die Modellierung der Verformung und des Versagens von Punktschweißverbindungen. Seit 2000 arbeitet sie am Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM in Freiburg im Bereich der Schädigungs- und Versagensmodellierung von Werkstoffen und Verbindungen für die Crashsimulation. Seit 2013 leitet sie die Gruppe Fügeverbindungen.

Harald Bachem

Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften

Professor Harald Bachem verantwortet an der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften seit 2011 das Lehr- und Forschungsgebiet Fahrzeugsicherheit. Vor seiner Tätigkeit an der Hochschule war er in verschiedenen leitenden Funktionen in der Industrie verantwortlich für Entwicklungs- und Erprobungsumfänge auf dem Gebiet Fahrzeugsicherheit. Zuletzt war er bei der MAN Truck & Bus AG Entwicklungsleiter für die Fahrerhauskarosserie. Prof. Bachem ist Vorstandsvorsitzender des Wolfsburger Instituts für Forschung, Entwicklung und Technologietransfer e. V.

Timo Baumgärtner

csi entwicklungstechnik GmbH

Timo Baumgärtner studierte Verfahrenstechnik / Apparatebau an der FH Mannheim. Seit 1997 ist er in verschiedenen Entwicklungs-Funktionen im Automotive-Bereich tätig. Während seiner gesamten Berufstätigkeit befasste er sich intensiv mit der Ergonomie, der Fahrzeugsicherheit, den Fertigungs- und Montage-Prozessen rund um Kunststoff-Bauteile, insbesondere mit den aktuellen Entwicklungen im Interieur. Er war in der Vergangenheit sowohl bei OEMs als auch bei TIER 1 und 2 Suppliern tätig. Aktuell ist er beim Entwicklungs-Dienstleister csi entwicklungstechnik GmbH tätig. Dort ist er für Projekte eines Sportwagenherstellers im Interieurbereich (Cockpit, Mittelkonsolen, Türverkleidungen, Greenhouse usw.) zuständig.

André Backes

TECOSIM GmbH

Dr. André Backes hat Mathematik an der Universität Duisburg studiert und war in den Jahren 2000 bis 2006 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Mathematik der Humboldt-Universität zu Berlin. Seine Promotion am Lehrstuhl Numerische Mathematik führte ihn in das CAE-Umfeld. Seit 2006 arbeitet er bei der TECOSIM GmbH. Dort hat er sich unter anderem auf den Bereich NVH spezialisiert. Im Bereich Virtual Benchmarking hat er den TECOSIM-eigenen Prozess TEC|BENCH mitentwickelt. Hier ist auch die Programmiersprache Python zum Einsatz gekommen. In aktuellen Forschungsprojekten untersucht er den Einsatz von Python-basierten Methoden zur Datenanalyse und für das Maschinelle Lernen im CAE-Prozess. Seit 2020 arbeitet er bei TECOSIM in Stuttgart.

Thomas Weber

Artho GmbH

Dr. Thomas Weber arbeitet seit über 20 Jahren im Bereich der Hochgeschwindigkeitskameras. Nach seinem Informatikstudium startete er 1987 bei der Fraunhofer Gesellschaft und promovierte dort im Bereich Prozesskettenoptimierung und Logistik. Anschließend leitete er verschiedene Optimierungs- und Logistikprojekte in der Gesamtfahrzeugentwicklung. Über ein konzernweites Optimierungsprojekt im Bereich Fahrzeugsicherheit fand er vor über 20 Jahren seine Heimat im Bereich der Hochgeschwindigkeitskameras. Er verantwortete Projekte zur Entwicklung von Hochgeschwindigkeitskameras, deren Zubehör und Steuersoftware. Er konzipiert und leitet nationale und internationale Gesamtprojekte in der Fahrzeugentwicklung mit Hochgeschwindigkeitskameras. Merkmal ist die Optimierung des Gesamtprozesses für einen reibungslosen und effizienten Betriebs der Gesamtanlage. So setzt er erfolgreich Projekte in den Sicherheitszentren namhafter Zulieferer und Automobilherstellern um.

Volker Sandner

ADAC Technik Zentrum Landsberg

Volker Sandner leitet seit 2010 den Fachbereich Fahrzeugsicherheit im ADAC, welcher die aktive Sicherheit, die passive Sicherheit und die Unfallforschung beinhaltet. Zuvor war er dort seit 1999 als Teamverantwortlicher für den Aufbau der Crashanlage zuständig. 2007-2010 war er Leiter des Fachbereiches passive Sicherheit. Bei Euro NCAP ist er Mitglied im Board of Directors und leitet u. a. die Arbeitsgruppe Frontalaufprall. Darüber hinaus ist er Mitglied der Arbeitsgruppe Seitencrash, der Technischen Arbeitsgruppe und der Ratinggruppe des Euro NCAP. Außerdem ist er Lehrbeauftragter der Fachhochschule in München im Bereich Fahrzeugsicherheit.

Karin Brolin

Lightness by Design AB

Karin Brolin hat während ihrer gesamten Karriere auf dem Gebiet der Aufprallbiomechanik gearbeitet. Karin Brolin promovierte 2002 am Royal Institute of Technology (Stockholm, Schweden) und hat seitdem sowohl in der Wissenschaft als auch in der Industrie zum Thema Verletzungsmechanismen und Toleranzen des menschlichen Körpers gearbeitet. In den letzten zehn Jahren leitete sie als Professorin für Computational Impact Biomechanics an der Chalmers University of Technology (Göteborg, Schweden) eine Forschungsgruppe, die sich mit Simulationen des menschlichen Körpers für Verkehrssicherheit und Verletzungsprävention befasste. Seit 2019 arbeitet Dr. Brolin als unabhängige Beraterin und Forscherin.

Sandro Hübner

EDAG Engineering GmbH

Sandro Hübner studierte an der Fachhochschule Schmalkalden Maschinenbau und war im Anschluss an sein Studium an der Fachhochschule Schmalkalden als FEM-Laboringenieur tätig. Ab 2003 arbeitete er als Berechnungsingenieur für Insassensicherheit bei der EASi Engineering GmbH. Im Jahre 2006 wechselte er als Berechnungsingenieur für Fahrzeugsicherheit zur EDAG Engineering GmbH und ist dort seit 2013 Projektleiter für Fahrzeugsicherheit und CAE.

Gerd Müller

Technische Universität Berlin

Dr. Gerd Müller ist seit 2007 als wissenschaftlicher Mitarbeiter, seit 2015 als Oberingenieur an der Technischen Universität Berlin am Fachgebiet Kraftfahrzeuge beschäftigt. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Fahrzeugsicherheit und der Reibwertschätzung. Herr Müller hält die Vorlesung Grundlagen der Kraftfahrzeugtechnik" und führt Teile der integrierten Lehrveranstaltung "Fahrerassistenzsysteme und aktive Sicherheit" durch."

Udo Jung

Technische Hochschule Mittelhessen

Prof. Dr.-Ing. Udo Jung studierte Allgemeinen Maschinenbau an der TU Darmstadt und promovierte auf dem Gebiet der Schwingfestigkeit und Finite-Elemente-Analyse am Institut für Werkstoffkunde der TU Darmstadt. Bei der Adam Opel AG war er zunächst als Entwicklungsingenieur in der Fahrzeugberechnung tätig und führte die Lebensdauerberechnung in die virtuelle Fahrzeugentwicklung ein. Anschließend übernahm er die Leitung der Simulation und Prüfmethodik im Zentrallabor Betriebsfestigkeit. Seit 2005 ist er Hochschullehrer für Leichtbau und Betriebsfestigkeit sowie Konstruktion und FE-Methoden an der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) am Campus Friedberg. Im Bereich Forschung steht er dort an der Spitze des Kompetenzzentrums für Automotive, Mobilität und Materialforschung (AutoM). Zudem leitet er das TransMIT-Zentrum für Leichtbau und Betriebsfestigkeit der TransMIT Gesellschaft für Technologietransfer mbH, Gießen.

Andreas Kuhn

Andata Entwicklungstechnologie GmbH

Dr. Andreas Kuhn hat an der Technischen Universität Wien Technische Mathematik und Maschinenbau studiert. Nach der Dissertation über die Simulation spezieller Satelliten-Formationen für die ESA begann er seine professionelle Laufbahn in der Crash-Simulation bei BMW. Nach weiteren Jahren als Consultant für stochastische Simulation bei der EASI Engineering GmbH (heute carhs) gründete er 2004 in Salzburg die Firma ANDATA, bei welcher er als geschäftsführender Gesellschafter für die technische Entwicklung zuständig ist. Seit 2009 ist er zudem Miteigentümer bei der Automotive Safety Technologies GmbH in Gaimersheim. Seine fachlichen Interessen liegen in effektiven und effizienten Entwicklungs- und Absicherungsmethoden für komplexe, sicherheitskritische Systeme. Insbesondere beschäftigt er sich seit mehr als 20 Jahren mit der Entwicklung und kombinierten Anwendung von Methoden der Künstlichen Intelligenz, des Machine Learning, erweiterten Simulationsverfahren, szenario-basierten Ansätzen und dazu passenden Prozessmodellen in der Entwicklung von Fahrzeugen und autonomen Robotern. Seine aktuellen Aktivitäten liegen in der Entwicklung und Umsetzung von kooperativen, vernetzten, automatisierten Fahrstrategien zur effektiven Verkehrsautomatisierung.

Lars Hollmotz

StrategicSupport Dienstleistungs UG (haftungsbeschränkt)

Lars Hollmotz beschäftigt sich seit mehr als 15 Jahren mit der Sicherheit von Kfz und seit über 10 Jahren mit elektrischen Energiespeichern und den Lithium-Ionen-Batterien im speziellen. Er hat ursprünglich Maschinenbau/Verkehrswesen mit der Spezialisierung Kraftfahrzeugtechnik studiert. 2003 begann er seinen beruflichen Werdegang bei einem Rückhaltesystemlieferanten als Berechnungsingenieur; später war er dort als Projektleiter für Rückhaltesystemprojekte für internationale OEMs tätig. Ab 2008 war er für eine Unternehmensberatung in den Themen Projektmanagement, Prozessmanagement und allgemeine Sicherheitsthemen (u.a. Kfz-Sicherheit, Sicherheit elektrische Energiespeicher, Transportsicherheit Gefahrgut, Arbeitsschutz, Funktionale Sicherheit, Gebrauchssicherheit) speziell in der Thematik der alternativen Antriebe unterwegs. Im Jahr 2013 gründete er sein eigenes Beratungsunternehmen und ist in den sicherheitsrelevanten Themen weiterhin für internationale OEMs und Zulieferer tätig. Weiterhin hält er regelmäßig Vorträge, ist als Trainer zu dem Thema Versand und Transport von Lithium- und Lithium-Ionen-Batterien tätig und führt dazu Seminare durch.

Rüdiger Mann

Hochschule Aschaffenburg

Der Diplom-Ingenieur (FH) Rüdiger Mann hat 1993 sein Studium der elektrischen Energietechnik an der Fachhochschule Schweinfurt beendet. Parallel zu dem anschließenden Aufbaustudium der Energiewirtschaft hat er die Ausbildung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit realisiert. Nach mehrjähriger Tätigkeit als Inbetriebnahme-Ingenieur für Automatisierungstechnik und Robotik im In- und Ausland ist er seit 1999 an Hochschule Aschaffenburg im Labor für Leistungselektronik und elektrische Maschinen tätig. Neben der Betreuung von Studenten sind sicherheitstechnische Qualifizierung von Personen und elektrotechnischen Produkten Schwerpunkte seine Tätigkeit. Bei den Unterweisungen und Ausbildungsseminaren liegt die Schwerpunkte in den Bereichen Arbeiten unter Spannung, Umgang mit Hochvolt-Batteriesystemen und Verantwortung als VEFK wahrnehmen. Er fährt seit dem Jahr 2007 rein elektrisch angetriebene PKW´s und engagiert sich für Sicherheit in der Elektrotechnik mit seiner Teilnahme an der DKE-Normenarbeit.

Michael Weyde

Priester & Weyde - Büro für Unfallrekonstruktion

Michael Weyde schloss 1995 das Studium des allgemeinen Maschinenbaus (TFH Berlin) ab und promovierte über die Rekonstruktion von Motorradunfällen an der Universität Zilina. Er ist Inhaber eines Ingenieurbüros für Unfallrekonstruktion in Berlin und ist seit 2004 von der IHK zu Berlin als Sachverständiger für Straßenverkehrsunfälle sowie für das Fachgebiet der Auswertung von Unfalldatenspeichern öffentlich bestellt und vereidigt. Außerdem ist Michael Weyde Lehrbeauftragter an der HTW Dresden und hat im Rahmen dieser Lehrtätigkeit den biofidelen Dummy entwickelt.

Kambiz Kayvantash

Hexagon

Dr. Kambiz Kayvantash promovierte an der Universität GHS Essen, Deutschland, und erwarb einen Executive MBA an der HEC, Paris, Frankreich. Er war in verschiedenen technischen und leitenden Positionen sowohl in der Wissenschaft als auch in der Industrie tätig (Universität Essen, MECALOG, ALTAIR, Cranfield University/Cranfield Impact Centre, CIVITEC, CADLM/ École spéciale des travaux publics). Derzeit ist er CTO von CADLM und entwickelt auf künstlicher Intelligenz basierende Lösungen für prädiktive Echtzeit-Industrieanwendungen wie autonome Fahrzeuge, Crash und Sicherheit, Gesundheit.

Bartosz Gorecki

QuickerSim Ltd.

Dr. Bartosz Górecki ist der Gründer und CEO von QuickerSim. Er hat einen Abschluss in Maschinenbau von der Technischen Universität Warschau, studierte Computational Engineering Science an der RWTH Aachen und promovierte in Computational Fluid Dynamics. Er besuchte HPC-Kurse an Supercomputing-Zentren in Stuttgart, München und Bologna. Im Jahr 2015 gründete er QuickerSim - ein Unternehmen, das Q-Bat entwickelt, ein Programm für die genaue 3D-Simulation von Autobatteriepacks.

Martin Benedikt

VIRTUAL VEHICLE Research GmbH

Martin Benedikt ist seit 2008 bei der Virtual Vehicle Research GmbH beschäftigt. Er studierte Telematik und promovierte in Elektrotechnik, wo er numerische Algorithmen für Co-Simulation untersuchte. Er ist zertifizierter Auditor für Qualitätsmanagementsysteme. Am Zentrum leitet er die Forschungsgruppe „Co-Simulation & Software“, steuert die Entwicklungen im Bereich der Virtuellen Validierung und ist als Digital Innovation Manager tätig. Seit 2022 stellt er den technischen Koordinator der Tochtergesellschaft des Zentrums (SETLabs Research GmbH) mit Sitz in München. Im Jahr 2023 initiierte er eine neue Arbeitsgruppe „Modeling & Simulation SPICE“ bei iNTACS e.v. zur Entwicklung eines Prozessreferenz- und Assessmentmodells, angelehnt an Automotive SPICE.

Roland Hinterhölzl

Fachhochschule Oberösterreich

Dr.-techn. Roland Hinterhölzl ist seit 2016 Leiter des Studiengangs Leichtbau und Composite-Werkstoffe an der Fachhochschule Oberösterreich und hält dort die Professur für Faserverbundwerkstoffe. Von 2010 bis 2016 leitete er am Lehrstuhl für Carbon Composites der TU München die Simulationsabteilung mit den Schwerpunkten Prozesssimulation und Strukturberechnung in der Automobil- wie Luftfahrtindustrie. Dr. Hinterhölzl promovierte im Jahr 2000 auf dem Gebiet der Simulation des zeitabhängigen Verhaltens von Faserverbundwerkstoffen an der Universität Innsbruck nach mehrmonatigen Aufenthalten am Department for Aerospace Engineering and Engineering Mechanics an der University of Texas in Austin und CRREL (USA). Im Anschluss entwickelte er innovative Composite Komponenten beim Luftfahrtzulieferunternehmen FACC AG und leitete dort die Abteilung für Strukturberechnung.

Udo Steininger

TESACO GmbH

Udo Steininger erwarb 1986 sein Diplom in Kernphysik und begann seine Arbeit in der nuklearen Sicherheitsforschung bei einem Betreiber von Kernkraftwerken. Seit 1991 ist er bei TÜV SÜD in verschiedenen Bereichen tätig, darunter die Aufsicht über die Reaktorsicherheit, die Steuerungs- und Sicherheitstechnik im Eisenbahnbereich sowie die allgemeine Fahrzeugsicherheit. 2005 verlagerte er seinen Schwerpunkt auf die Sicherheit des automatisierten Fahrens. Im Jahr 2024 gründete er die TESACO GmbH mit, wo er als Geschäftsführer tätig ist. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, technische und regulatorische Unterstützung für die Entwicklung und den Betrieb von Fahrzeugen und Systemen für vernetzte, kooperative, automatisierte Mobilität zu bieten.

Philipp Rosenberger

Persival GmbH

Philipp Rosenberger ist Mitgründer und Geschäftsführer der Persival GmbH, die Sensorhersteller und OEMs bei der Spezifikation, Entwicklung und Validierung von Wahrnehmungssensormodellen unterstützt. Er hat vor kurzem seine Doktorarbeit zum Thema Metrics for Specification, Validation, and Uncertainty Prediction for Credibility in Simulation of Active Perception Sensor Systems" abgeschlossen und war bis Ende 2022 für sechs Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kraftfahrzeugtechnik der Technischen Universität Darmstadt unter der Leitung von Prof. Dr. rer. nat. Hermann Winner tätig. Im europäischen Projekt "ENABLE-S3" leitete er das Arbeitspaket für Simulation und Stimulation und im deutschen Projekt "PEGASUS" war er für die Entwicklung und Validierung von Sensormodellen verantwortlich. Vor kurzem war er an den deutschen Projekten "SET Level" und "Verification & Validation Methods" beteiligt, um seine Arbeit an der Modellentwicklung und -validierung fortzusetzen. Er ist außerdem Gründungsmitglied und Mitglied des Change Control Board des ASAM OSI-Standards. Zusammen mit seiner Forschungsgruppe am TUDa FZD gründete er die PerCollECT-Initiative, um Ursache-Wirkungs-Ketten von Wahrnehmungssensoren in einer baumartigen Ontologie zu sammeln und bereitzustellen. Darüber hinaus trägt er aktiv zu den Open-Source-Wahrnehmungssensor-Modellen des asc(s e.V. - ENVITED Open Source Model & Simulation Library bei."

Heiko Haupt

MESSRING GmbH

Heiko Haupt startete seine Karriere im Bereich Anlagenbetreuung / Airbagentwicklung bei Autoliv. Später übernahm er Aufgaben im Bereich Service und Training international für einen 3D-Drucker-Hersteller und arbeitete als Scrum Master im Bereich Software Development. Seit 2021 baut er bei MESSRING den Bereich Training auf und leitet seit 2023 die Gruppe Technische Kommunikation. In dieser Funktion schult er Kunden, Vertriebspartner und Mitarbeiter in der Anwendung von Crashtest-Equipment.

Franz Holzinger

MESSRING GmbH

Franz Holzinger ist Karosseriebaumeister mit langjährigen Erfahrungen im Prototypenbau und Unfallinstandsetzung. 2017 folgte eine Zusatzausbildung zum KFZ Sachverständigen. Ab 2018 verschob sich das Tätigkeitsfeld in Richtung technische Trainings. Freiberuflich trainiert er für namhafte OEMs im Bereich Unfallinstandsetzung. Außerdem doziert er an Meisterschulen in München und Stuttgart technische Mathematik und Physik. Seit 2022 bei der Firma MESSRING angestellt, führt er Anwenderschulungen für Kunden und Mitarbeiter durch.

Christian Radt

EDAG Engineering GmbH

Christian Radt begann seine Laufbahn in der Automobilindustrie nach seinem Abschluss als Dipl.-Ing. Maschinenbau an der RWTH Aachen und einem Berufsstart in der Papierindustrie bei der Opel Automobile GmbH. Er war dort 18 Jahre lang im internationalen Entwicklungszentrum in Rüsselsheim tätig. Mit unterschiedlichen Schwerpunkten von der Antriebstechnik über die Lieferantenqualifizierung für ausgewählte Validierungsprüfungen bis hin zum Spezifikationswesen von GM baute sich Herr Radt ein breites Wissen hinsichtlich Gesamtfahrzeugtechnik auf. Seine Eigenmotivation und Lernbereitschaft macht er sich seit Mitte 2019 bei der EDAG Engineering GmbH in Fulda auf dem Arbeitsgebiet Homologation zunutze. In der besonderen Rolle eines unabhängigen Engineering Dienstleisters betreut Herr Radt sehr unterschiedliche internationale Fahrzeugprojekte. Dabei variieren Märkte, Fahrzeugklasse, Stückzahl und Rollenverteilung. Die Kunden reichen von Traditions-OEMs bis hin zu neuen OEMs. Von der Beurteilung von Konzeptstudien auf Genehmigungsfähigkeit bis zur internen wie externen Beratung für hauseigene Gesamtfahrzeugprojekte wird ein großer Bogen gespannt. Anders als bei Traditions-OEMs geht es oftmals darum, eine kreative Lösung für Spezialfälle zu finden oder aufzuzeigen, welche Änderungen am Produkt zu einer Genehmigungsfähigkeit führen könnten. Das trifft besonders bei Fahrzeugmodifikationen und Technikinnovationen zu. Herrn Radt liegt es am Herzen, das Bewusstsein für die Gesetzeskonformität von Kraftfahrzeugen innerhalb seines Hauses breit zu streuen, denn nur so können gesetzliche Anforderungen eigenverantwortlich und rechtzeitig in die Produkte implementiert werden. Aus diesen Aufgabenstellungen sind das Basisseminar und weitere Bausteine entstanden, die Theorie und Praxis der Homologation von einem unabhängigen Standpunkt aus verbinden.

Joachim Peest

BMW Group

Joachim Peest studierte Mechatronik an der Leibniz Universität Hannover, mit den Schwerpunkten Automatisierungs- und Regelungstechnik. Seit 2013 ist er in der passiven Sicherheit tätig, zunächst als Versuchs- und Projektingenieur, später als Anforderungs- und Prozessentwickler. Seit 2017 arbeitet er bei der BMW AG als Eigenschaftsverantwortlicher in der Auslegung Seitencrash-Gesamtfahrzeug im Rahmen verschiedener Fahrzeugprojekte.

Thomas Dittus

Dr. Ing. h. c. F. Porsche AG

Thomas Dittus ist seit über 25 Jahren im Bereich passive Sicherheit tätig. Nach seinem Maschinenbaustudium an der DHBW begann er im Jahr 2000 seine Karriere in der Automobilentwicklung bei Mercedes-Benz. Er arbeitete an verschiedenen Projekten, wobei sein Schwerpunkt auf Rückhaltesystemen lag. Seit 2006 ist er bei Porsche für den Bereich passive Sicherheit verantwortlich, wo er verschiedene Ingenieurs- und Führungspositionen innehatte und für mehrere Sicherheitsfunktionen und Fahrzeugprojekte verantwortlich war. Seit 2019 leitet er mit seinem Team Projekte zu Heckaufprall, Fußgängerschutz, Sitz-, Gurt- und Kinderrückhaltevorrichtungen sowie Free-Motion-Headformtests (FMVSS 201U).

BGS Böhme & Gehring GmbH

Die BGS Böhme & Gehring GmbH unterstützt die Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen bei Vorbereitung und Durchführung fahrdynamischer Versuche zur aktiven Sicherheit für Euro NCAP Bewertungen sowie für Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Die Vorträge und Praxisteile werden von erfahrenen Mitarbeitern der BGS präsentiert.