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Praxisseminar biofideler PRIMUS-Dummy


Beschreibung

In der modernen Unfallrekonstruktion werden Dummys eingesetzt, um eine möglichst exakte Nachstellung von Bewegungsabläufen, Schäden und Verletzungen zu erreichen. Die bisher im Rahmen von normierten Crash-Versuchen eingesetzten Dummys wurden mit dem Ziel entwickelt, Messwerte reproduzierbar zu ermitteln und somit eine Vergleichbarkeit unterschiedlicher Versuche zu ermöglichen. Für alle Anwendungen, die von den Normen abweichen, ist ein Einsatz solcher Dummys aufgrund ihrer Unidirektionalität und den hohen Kosten nicht sinnvoll. Der PRIMUS-Dummy bietet hier eine Alternative, insbesondere im Bereich von Schwingungstests, autonomem Fahren und in der Airbag-Industrie. Der neue biofidele PRIMUS-Dummy von CTS wurde in Zusammenarbeit mit der HTW Dresden und der TU Berlin stetig weiterentwickelt und wird nach neustem Stand der Technik in einem extra dafür konzipierten Dummy-Labor bei CTS hergestellt. In diesem Workshop wird der PRIMUS-Dummy vorgestellt, der aufgrund seiner Konstruktionsweise, der verwendeten Materialien und dem sich daraus ergebenden menschenähnlichen Verhalten nichts anderes als eine Revolution in der Dummy-Technik darstellt.

Wer sollte teilnehmen?

Dieser Workshop richtet sich an alle, die sich professionell mit Crashtest-Dummys beschäftigen. Insbesondere an Unfallforscher, Sachverständige und Ingenieure/Techniker der Automobilindustrie, Sitz - und Gurthersteller welche auf der Suche nach neuen Lösungsansätzen in der Dummy-Technik sind bzw. sich mit den Herausforderungen von nicht normierten Weiterentwicklungen konfrontiert sehen, sollten teilnehmen.

Ziele

Ziel ist es, den Teilnehmern eine umfangreiche erste Erfahrung mit revolutionären PRIMUS-Dummy zu ermöglichen. Dieser wird zunächst im Detail vorgestellt, bevor seine außergewöhnliche Leistungsfähigkeit im Rahmen von zwei Live-Crashtests zur Insassenbelastung und zu Pedelec-Fahrern unter Leitung des Versuchsleiters Dipl.-Ing. R. Bührmann demonstriert wird.

Inhalte

  • Einführung in den Bereich Crashversuche (Dipl.-Ing. P. Schimmelpfennig)
  • Leistungsfähigkeit des PRIMUS-Dummys (Dr. M. Weyde)
  • Live-Crashtest PRIMUS-Dummy vs. PKW (Versuchsleiter Dipl.-Ing. R. Bührmann)
  • Untersuchung des Beschädigungsbildes am PRIMUS-Dummy nach Crashtest (Dr. M. Dobberstein)
  • Einsatzgebiete in der Fahrzeugtechnik (Prof. L. Hannawald)

Referenten

Peter Schimmelpfennig
crashtest-service.com GmbH

Schimmelpfennig Peter Schimmelpfennig ist Geschäftsführender Gesellschafter der crashtest-service.com GmbH in Münster. Er studierte bis 2007 an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg Fahrzeugtechnik und arbeitete daraufhin als Projektleiter Entwicklung und Konstruktion im Fahrzeugwerk Bernhard Korne GmbH, ehe er 2010 CTS als Geschäftsführender Gesellschafter übernahm.

Dr. Michael Weyde
Priester & Weyde - Büro für Unfallrekonstruktion

Weyde Michael Weyde schloss 1995 das Studium des allgemeinen Maschinenbaus (TFH Berlin) ab und promovierte über die Rekonstruktion von Motorradunfällen an der Universität Zilina. Er ist Inhaber eines Ingenieurbüros für Unfallrekonstruktion in Berlin und ist seit 2004 von der IHK zu Berlin als Sachverständiger für Straßenverkehrsunfälle sowie für das Fachgebiet der Auswertung von Unfalldatenspeichern öffentlich bestellt und vereidigt. Außerdem ist Michael Weyde Lehrbeauftragter an der HTW Dresden und hat im Rahmen dieser Lehrtätigkeit den biofidelen Dummy entwickelt.

Dr.-Ing. Mirko Dobberstein
crashtest-service.com GmbH

Dobberstein Mirko Dobberstein ist seit Februar 2020 Geschäftsführer der crashtest-service.com GmbH. Er studierte Elektrotechnik an der RWTH Aachen und NTH Trondheim. 1996 promovierte er am Lehrstuhl für Produktionssystematik in Aachen. Danach war er in verschiedenen leitenden Funktionen für die Firma Hella tätig. Im Anschluss war er als Direktor für das Geschäftsfeld Schadenmanagement bei der Firma Eucon verantwortlich, bevor er 2017 die Geschäftsführung des DAD Deutscher Auto Dienst übernahm.

Prof. Dr.-Ing. Lars Hannawald
Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden

Hannawald Lars Hannawald studierte Maschinenbau (TU Dresden) und promovierte zum Thema "Multivariate Bewertung der zukünftigen Fahrzeugsicherheit". Von 1999-2001 war er Mitarbeiter der GIDAS Unfallerhebung in Dresden und von 2001-2004 Datenbankadministrator der GIDAS Datenbank. Von 2005-2008 leitete er den Bereich der Datenanalyse bei der Verkehrsunfallforschung an der TUD GmbH. Im Jahr 2008 übernahm er die Leitung und ab 2012 die Geschäftsführung der VUFO GmbH. Seit 2015 ist er Inhaber der Professur Fahrzeugsicherheit und Unfallanalytik an der HTW Dresden.

Termine & Orte

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Dr. Dirk Ulrich
Tel.: 06023 - 96 40 - 66
E-Mail: dirk.ulrich@carhs.de

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