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Modellierung von Verbindungen in der Crash Simulation


Beschreibung

Für den effizienten Zusammenbau von Strukturen steht heute eine Vielzahl verschiedener Verbindungstechniken zur Verfügung. Im Fahrzeugbau müssen Verbindungen sicherstellen, dass Anforderungen der Crashsicherheit, der Betriebsfestigkeit und anderer Disziplinen zuverlässig erfüllt werden. Daher muss für jede Anwendung die geeignete Verbindungstechnik gewählt werden. Der moderne Leichtbau verwendet häufig einen Material-Mix, bei dem unterschiedliche Materialien, wie hochfeste Stähle, Leichtmetalle, Kunst- oder Verbundwerkstoffe jeweils für die Bauteile verwendet werden, für die das gewählte Material eine Gewichtsersparnis ermöglicht. Die zuverlässige Verbindung dieser verschiedenen Materialien ist eine besondere Herausforderung. Das Versagen von Verbindungen kann Ursache für den Zusammenbruch der Fahrzeugstruktur im Crash sein. Daher muss das mögliche Versagen von Verbindungen in den Crashsimulationen, die im Rahmen des virtuellen Fahrzeug-Entwicklungsprozesses durchgeführt werden, exakt vorhergesagt werden können.

Wer sollte teilnehmen?

Der Kurs richtet sich an Ingenieure, die im Bereich der Crashsimulation tätig sind sowie an Leiter von Simulationsabteilungen die sich für das wichtige Thema der Modellierung von Verbindungen einschließlich des Versagens interessieren.

Ziele

Ziel dieses eintägigen Kurses ist es, den Teilnehmern einen Überblick über die Modellierung des Versagens verschiedener Verbindungen (punkt- und linienförmige sowie flächige Verbindungen) in der Crashsimulation zu geben. Darüber hinaus werden Empfehlungen zu Validierungstests und -Simulationen für die Kalibrierung häufig genutzter Modelle gegeben. Abschließend werden Beispiele in den gängigen Crash-Codes verwendeter Modelle gezeigt.

Inhalte

  • Überblick über die Modellierung unterschiedlicher Verbindungstypen
  • Testverfahren und -methoden zur Charakterisierung von Verbindungen
  • Lokale Belastungen an den Verbindungsstellen bei der Prüfung unter Scher-, Zug- und Biegebelastung
  • Charakterisierung des Versagensverhaltens
  • Modellierung des Versagens von:
    • Punktschweißverbindungen von Stählen einschließlich Schweißungen pressgehärteter Stähle
    • Selbstlochenden Nietverbindungen
    • Laserschweißverbindungen
    • Klebeverbindungen
  • Verfahren zur Bestimmung der Modellparameter
  • Validierung kalibrierter Modelle mittels Tests und Simulationen

Referenten

Dr.-Ing. Silke Sommer
Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM

Sommer Silke Sommer studierte Physik an der RWTH Aachen und promovierte am Karlsruher Institut für Technologie über die Modellierung der Verformung und des Versagens von Punktschweißverbindungen. Seit 2000 arbeitet sie am Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM in Freiburg im Bereich der Schädigungs- und Versagensmodellierung von Werkstoffen und Verbindungen für die Crashsimulation. Seit 2013 leitet sie die Gruppe Fügeverbindungen.

Termine & Orte

Datum Sprache Preis Code
11.09.2019 Deutsch 790 EUR  (940 EUR ab 15.08.2019 ) 3344
Ort  
Alzenau (carhs.training gmbh, Siemensstraße 12, 63755 Alzenau) » Anmelden
Referent  
Dr.-Ing. Silke Sommer (Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM)
 
Kurszeiten  
Mittwoch 09:00 - 17:00 Uhr

Inhouse Kurs

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Ihr Ansprechparter

Dr. Dirk Ulrich
Tel.: 06023 - 96 40 - 66
E-Mail: dirk.ulrich@carhs.de

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