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Materialmodelle metallischer Werkstoffe für die Crashsimulation - Parameterbestimmung, Testverfahren und Validation


Beschreibung

Neben der geeigneten Diskretisierung der Karosseriestruktur sowie der relevanten Komponenten und der Kenntnis der geforderten Lastfälle ist die korrekte Materialbeschreibung ein wesentlicher Bestandteil einer aussagekräftigen Crashsimulation. Die tragende Karosseriestruktur besteht überwiegend aus metallischen Werkstoffen. Die zu beschreibenden Werkstoffe sind dabei sehr vielfältig. Im Seminar werden folgende Werkstoffe behandelt:

  • Weiche und höherfeste Stahlgüten,
  • Kaltumformbare AHSS- und UHSS- Stahlgüten,
  • Warmumformbare und härtebare Boronstähle,
  • Al- und Mg-Knetlegierungen,
  • Al- und Mg-Gußlegierungen.
Ziel des 1-tägigen Kurses ist es, den Teilnehmern einen Überblick über Materialmodelle von metallischen Werkstoffen für die Crashsimulation zu geben. Im ersten Schritt werden, ausgehend vom Werkstoffgefüge des jeweiligen Werkstoffes, das Verformungsverhalten und die Versagensverhalten diskutiert. Ein wichtiger Aspekt bei der Crashsimulation ist der Einfluss der Dehnrate auf das Materialverhalten. Auf diesen Aspekt wird im Seminar ausführlich eingegangen. In einem zweiten Schritt werden phänomenologische Modelle für die Simulation von Metallen vorgestellt. In einem dritten Schritt werden die notwendigen Versuche zur Charakterisierung eines Werkstoffes vorgestellt und an einigen Beispielen die Identifikation der Materialparameter für die Materialmodelle besprochen. Anhand einiger Simulationsbeispiele wird abschließend die Sensitivität einer Simulation für die identifizierten Materialparameter aufgezeigt.

Wer sollte teilnehmen?

Das Seminar wendet sich an Berechnungsingenieure im Bereich der Crashsimulation und Leiter von Berechnungsabteilungen, welche einen Überblick über das Feld der Materialmodelle und die dafür notwendige Werkstoffcharakterisierung bekommen möchten.

Inhalte

  • Überblick der metallischen Werkstoffe im Fahrzeug
  • Einfluss des Werkstoffgefüges auf das mechanische Verhalten
  • Phänomenologische Materialmodelle für metallische Werkstoffe
  • Überblick zu experimentellen Methoden der Werkstoffcharakterisierung
  • Beispiele zur Identifikation der Materialparameter aus Versuchen
  • Diskussion der Sensitivität von Modellparametern anhand von Beispielsimulationen

Referenten

Dr.-Ing. Helmut Gese
MATFEM - Partnerschaft Dr. Gese & Oberhofer

Gese Helmut Gese hat im Jahr 1993 das Ingenieurbüro MATFEM gegründet (seit 1999 Firmierung als MATFEM Partnerschaft Dr. Gese & Oberhofer). MATFEM bietet technisch-wissenschaftliche Dienstleistungen an der Schnittstelle zwischen den Materialwissenschaften und der Finite-Elemente-Methode an. Das Tätigkeitsfeld umfasst neben der Durchführung von FEM-Projekten die experimentell-theoretische Werkstoffcharakterisierung für Simulationsrechnungen und die Entwicklung neuer Materialmodelle für die Simulation.

Termine & Orte

Datum Sprache Preis Code
10.10.2019 Deutsch 790 EUR  (940 EUR ab 13.09.2019 ) 3358
Ort  
Alzenau (carhs.training gmbh, Siemensstraße 12, 63755 Alzenau) » Anmelden
Referent  
Dr.-Ing. Helmut Gese (MATFEM - Partnerschaft Dr. Gese & Oberhofer)
 
Kurszeiten  
Donnerstag 09:00 - 17:00 Uhr

Inhouse Kurs

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Ihr Ansprechparter

Dr. Dirk Ulrich
Tel.: 06023 - 96 40 - 66
E-Mail: dirk.ulrich@carhs.de

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