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Workshop Fußgängerschutz und Low Speed Crash


Beschreibung

Während der Fußgängerschutz am besten funktioniert, wenn genügend Deformationsraum freigegeben wird, zum Beispiel durch Bauteilversagen, muss für die ECE R 42, die FMVSS 581 und die RCAR Tests der Schaden am Fahrzeug möglichst gering bleiben. In diesem Seminar geht es darum, den Aufgabenbereich der Berechner um die Funktionsentwicklung zu erweitern. Dazu gehört auch die Durchsetzung von Bauteiländerungen und die Lösung von Zielkonflikten. Beide Fraktionen stellen also zunächst ihre Anforderungen und Auslegungskriterien vor, um dann nach Unterscheidungsmerkmalen zu suchen, die die Auflösung des Zielkonfliktes ermöglichen. Im Folgenden werden dann die Aufgaben der Funktionsentwickler von der Festlegung einer Auslegungsstrategie über die Versuchsvorbereitung inklusive Hardware-Beschaffung bis hin zur Freigabe detailliert erarbeitet. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Methodenvermittlung anstelle der Schulung von Konstruktionskriterien, die die Teilnehmer in der Regel aufgrund ihrer täglichen Arbeit sehr gut beherrschen.

Wer sollte teilnehmen?

Der eintägige Workshop richtet sich insbesondere an CAE-Ingenieure aus den Bereichen Fußgängerschutz und Low Speed Crash. Beide treffen sich regelmäßig im Zielkonflikt über die Auslegung der Fahrzeugfront.

Ziele

Zunächst stellen die teilnehmenden Gruppen (Fußgängerschutz und Low Speed Crash) ihre jeweiligen Entwicklungsziele und -zwänge vor gegenseitig vor um eine Grundlage für die Lösung der Zielkonflikte zu legen. Dann wird die Physik der relevanten Lastfälle erarbeitet, um Zielkonflikte technisch zu lösen. Im abschließenden Teil werden die Teilnehmer auf die Übernahme der Rolle des Funktionsentwicklers vorbereitet.

Inhalte

  • Gegenseitige Vorstellung der gesetzlichen und Verbraucherschutz-Anforderungen
    • Prüfbereiche am Fahrzeug
    • Lastfälle
    • Kriterien und Grenzwerte
    • Folgen bei Nicht-Erfüllen
    • Konstruktionskriterien
  • Zielkonflikte
    • Erkennen
    • Vermeiden
    • Zerlegen
    • Lösen
  • Funktionsentwicklung
    • Umgang mit Terminplänen
    • Feststellung des Entwicklungsspielraumes und Ableitung einer Entwicklungsstrategie
    • Durchsetzung von Bauteiländerungen
    • Versuchshardware: Planung und Logistik
    • Versuchsdurchführung: Sicherstellen von reproduzierbaren Ergebnissen
    • Homologation

Referenten

Maren Finck
carhs.training gmbh

Finck Maren Finck ist seit 2015 Projektleiterin bei der carhs.training gmbh. Von 2008 - 2015 war sie bei der EDAG beschäftigt und verantwortete als Projektleiterin für passive Sicherheit Fahrzeugauslegungen vom Konzept bis zur Serie. Zuvor war sie mehrere Jahre bei carhs und TECOSIM als Berechnungsingenieurin mit den Schwerpunkten Fußgängerschutz und Biomechanik tätig.

Termine & Orte

Keine Termine vorhanden

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Ihr Ansprechparter

Dr. Dirk Ulrich
Tel.: 06023 - 96 40 - 66
E-Mail: dirk.ulrich@carhs.de

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